|
Was bedeutet eigentlich der Name Glyx? Es ist die Kurzschreibweise für den glykämischen Index. Die Wurzeln dieser Diät finden wir bereits schon vor dreißig Jahren. Damals hat schon Dr. David Jenkins Lebensmittel nach ihrem glykämischen Index kategorisiert.
Das Hauptprinzip bei dieser Diätform liegt dabei, möglichst die Lebensmittel zu verzehren, die einen niedrigen GI (glykämischen Index) haben. Lebensmittel mit einem hohen GI lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen und anschließend auch schnell wieder abfallen. Das Resultat ist ein schnell zurückkehrendes Hungergefühl. Konzentriert man sich hingegen auf die Lebensmittel, die eine niedrigen GI besitzen, ist die Steigerung und der Abfall des Blutzuckers entsprechend geringer und eine Sättigung hält deutlich länger an. Welche Lebensmittel können ohne Bedenken gegessen werden? Bei dieser Diät werden die unterschiedlichen Lebensmittel in Ampelfarben aufgeteilt. Grün steht dabei für Lebensmittel mit einem geringen GI, welche ohne Bedenken gegessen werden können. Hierzu gehören z. B. Nüsse, Joghurt, Äpfel, Mehrkornbrot etc.Mit gelb gekennzeichnete Produkte sollten dagegen nur in Maßen gegessen werden. Beispiele hierfür sind Mais, Ketchup, Weintrauben, Honig, Pellkartoffeln etc. Welche sollten gemieden werden? Möglichst meiden sollte man Produkte, die rot gekennzeichnet sind. Sie weisen nämlich alle einen hohen glykämischen Index auf (Cornflakes, Weißbrot, Salzkartoffeln etc.). Der Vorteil bei dieser Diät ist, dass man keine Kalorien zählen muss und sich zusätzlich durch Sport fit hält. Ein kleiner Nachteil ist hier nur, dass man für jedes Lebensmittel den Glyx-Wert nachschlagen muss.
|